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Küche·5. Mai 2026·4 Min.

Signature Dishes: So entsteht unsere Speisekarte

von Kenji Sato

Ein neues Gericht auf der Karte beginnt selten mit einem fertigen Plan. Oft steht am Anfang eine Zutat, die uns gerade überzeugt, oder eine Idee aus einer anderen Küche, die wir asiatisch denken wollen. Aus diesem ersten Impuls wird über mehrere Wochen ein Gericht.

Zuerst kochen wir Varianten. Mehr Säure oder weniger, eine andere Garstufe, ein zusätzliches Element für Textur. Wir probieren im Team und sprechen offen darüber, was funktioniert und was nicht. Viele Versuche schaffen es nicht auf die Karte, und das ist gut so.

Wichtig ist uns, dass ein Gericht im Service zuverlässig gelingt. Was an einem ruhigen Nachmittag perfekt schmeckt, muss auch an einem vollen Abend funktionieren. Deshalb prüfen wir jeden Ablauf, bis er sicher steht. Erst dann bekommt ein Gericht seinen Platz und einen Preis.

Signature Dishes sind für uns keine Effekthascherei. Sie sollen zeigen, wofür AKARI steht: klare Aromen, gute Produkte und eine Zubereitung, die das Wesentliche betont. Manche bleiben dauerhaft, andere wechseln mit der Saison.

Wer bei uns isst, sieht am Ende nur das fertige Gericht. Die Arbeit davor bleibt unsichtbar. Genau so soll es sein. Ein gutes Gericht wirkt selbstverständlich, auch wenn der Weg dorthin es nicht war.

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